Immobilienfinanzierung: Die Wichtigkeit des Darlehenszinssatzes

5 Mrz 2016

Hohe Renditen bei gleichzeitig minimalem Risiko auf Wertverlust – Immobilien gehören zu den begehrtesten Kapitalanlagen oder erfüllen den lang gehegten Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Wenn aber das nötige Kapital für einen Kauf fehlt, kommt die Immobilienfinanzierung ins Spiel. Diese ermöglicht es Ihnen, Immobilien ohne oder mit nur anteiligem Eigenkapital zu erwerben. Zwischen zwei Finanzierungsarten ist im Wesentlichen zu differenzieren:

  • Das Annuitätsdarlehen ist die meistverbreitete Finanzierungsmethode. Bei diesem Ratenkredit werden monatliche Annuitäten fällig, die sich aus Tilgungssatz sowie Darlehenszins zusammensetzen.
  • Bauspardarlehen erfordern eine umfassende Beratung sowie sorgfältige Planung, denn hier wird die Sparrate eines Bausparvertrags nach einer gewissen Bausparansparphase durch eine Tilgungsrate ersetzt. Die jeweilige Bausparkasse zahlt Ihnen für das eingezahlte Guthaben zwar vergleichsweise niedrige Zinsen, in der anschließenden Zuteilung erhalten Sie jedoch einen Kredit (Bauspardarlehensphase) mit teils sehr attraktiven Zinskonditionen. So sichern Sie sich den Darlehenszins über den gesamten Darlehenszeitraum.

 

Wovon ist der Zinssatz für die Finanzierung meiner Immobilie abhängig?

Der Betrag, den Sie für die Inanspruchnahme eines Darlehens zahlen müssen, nennt sich Darlehenszins. Dieser hängt zum Teil von der gewählten Finanzierungsvariante ab, entscheidend ist aber vor allem auch die Entwicklung an Zins- sowie Kapitalmärkten. Hierzu zählt insbesondere der Leitzinssatz, der durch die Europäische Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Dieser bestimmt das Zinsniveau im Europäischen Raum maßgeblich. Auch die wirtschaftliche Situation und Verschuldungshöhe der Euro-Mitgliedsstaaten sowie die Wechselkurse zu bedeutenden Leitwährungen beeinflussen das Zinsniveau. Daneben gibt es aber auch Einflussfaktoren, die von Ihnen als Kreditnehmer abhängig sind:

  • Eigenkapital: Mit steigendem Eigenkapital sinkt gleichzeitig das Risiko der Zahlungsausfälle für die Bank, die es Ihnen mit günstigen Zinssätzen dankt. Bereits bei einer Eigenkapitalquote von 20% können Sie deutlich verbesserte Konditionen erwarten.
  • Die Zinsfestschreibung regelt vertraglich, wie lange das Zinsniveau konstant bleibt. Hierbei sollte bedachtsam abgewogen werden: Zwar erhalten Sie bei kurzen Bindungszeiträumen meist günstigere Zinskonditionen – jedoch birgt dies auch das Risiko, im Anschluss wesentlich höhere Zinsen zahlen zu müssen.
  • Auch der Beleihungswert der Immobilie ist entscheidend: Banken und Bausparkassen beauftragen üblicherweise unabhängige Gutachter oder Sachverständige, die den Wert der Immobile feststellen. Der dadurch ermittelte Wert bildet die Basis einer Zinsgestaltung für Immobiliendarlehen.

 

Kann Ich positiv auf den Darlehenszinsatz Einfluss nehmen?

Die Höhe des Zinssatzes ist für Kreditnehmer von höchster Priorität. Dieser sollte besonders niedrig sein, um Ihre Kosten zu reduzieren. Beachten Sie deshalb diese Ratschläge, um von günstigen Darlehenszinsen zu profitieren:

 

Tipps zur Senkung des Darlehenszinssatzes:

  • Nehmen Sie sich Zeit, Eigenkapital anzusparen. Damit senken Sie die Restschuld zum Zinsbindungsende und können so einen besseren Zinssatz erhalten.
  • Vereinbaren Sie bei günstigem Zinsniveau eine möglichst langfristige Zinsbindung, denn so müssen Sie keine teuren Anschlussfinanzierungen fürchten.


Die Immobilienanschaffung sorgfältig planen

Planen Sie eine Immobilienanschaffung, gibt es also einige Möglichkeiten, den Darlehenszinssatz positiv zu beeinflussen und somit Kosten zu sparen. Unabdingbar ist jedoch vorab die Wahl der richtigen Finanzierungsvariante. Welche Methode für Ihr individuelles Vorhaben die passende ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. In einer Beratung informieren wir Sie gerne umfassend über die Möglichkeiten und helfen Ihnen so, ein maßgeschneidertes Angebot zu finden. Verlassen Sie sich auf unsere Experten und überzeugen sich selbst von unserem ProSolutas 3Satz:

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